Ich habe einen Artikel im Internet gefunden, in dem es hoch her ging, da die Gemeinde (nicht in Deutschland) darüber nachdenkt, die Hundesteuer wieder einzuführen. Denn das würde die Zahl der Hunde im Ort verringern, denn vor der Anschaffung würde man sich eben zwei Mal überlegen, ob man die Kosten tragen könne oder wolle. Und wer Hunde wirklich lieben würde, ließe sich von einer Hundesteuer nicht beeindrucken.

Darunter gab es einen Kommentarbereich mit so einigen interessanten Argumenten dazu.

Argumente für und wider Einführung einer Hundesteuer in der Gemeinde X

Natürlich waren einige vor allem deswegen dagegen, weil sie einfach gegen eine Steuererhöhung sind. Andere waren dafür, weil sie eben mit Hunde und den Hinterlassenschaften ihre Probleme haben.

Aber:
Hundesteuer ist wenig sinnvoll, um den Mengen an Hundekot Herr zu werden, denn diejenigen, die jetzt schon nicht in der Lage sind, sich mal kurz zu bücken, um den Haufen ihres Hundes zu entfernen, werden es dann erst recht nicht tun, weil sie zahlen ja Hundesteuer.

Ein anderer sagt: Hundesteuer ja, aber bitte Zweckgebunden und gleich bitte noch die Pferdesteuer, denn Pferdehaufen seien ja viel voluminöser.

Hundesteuer nein, dafür mehr Kontrollen. Schließlich gäbe es ja die Möglichkeit Hundehalter zu bestrafen, die den Hundekot nicht wegräumten. Jetzt mit der Argumentation wieder eine Hundesteuer einzuführen wäre unmöglich. Außerdem sei der Bürokratieaufwand zu hoch.

Hundesteuer ja, denn die Kontrollen sind zu lasch. Interessant dann hier die Argumentation, in den Wiesen vom Bauern würden ja soviel Hundehaufen liegen. Als wenn die Stadt dem Bauer etwas von der Hundesteuer abgeben würde.

Hundesteuer – Hunde aussetzen

Ein anderer treibt das ganze auf die Spitze, er sieht nämlich noch ein ganz anderes Problem: Hundefreunde würden trotz Hundesteuer ihren Hund behalten. Ja. Aber Menschen, die Hunde aus anderen Gründen halten, aber nicht weil sie Hunde lieben oder wenigstens mögen, würden wegen der Hundesteuer vielleicht ihr Tier aussetzen und so schreibt er: Dieses Argument kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Der brave Hundehalter werde mit einer Steuer bestraft, und der böse würde seinen Hund aussetzen.

Kategorien: Allgemein

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